Welcher Espressotyp bist Du?

Ohne Dir viel Kaffee Know-How aneignen zu müssen kannst Du, lieber Leser, diese Frage ganz einfach beantworten. Denn nach unserer fachmännisch recherchierten Studie gibts nur zwei Epsresso-Typen:
Den Lavazza-Trinker und den Illy-Trinker! So einfach ist das.
Skurril? Nein gar nicht, denn die beiden italienischen Kaffeeunternehmen kennt jeder, der schonmal eine Kaffeetasse in der Hand gehalten hat. Und genau darum nehmen wir kühn an, dass jeder der gerne ab und zu Espresso trinkt, sagen kann, ob er nun Illy oder Lavazza lieber mag.
Lavazza-Kaffees enthalten nämlich fast immer einen Anteil an Robustabohnen. Die Espressi von Illy setzen sich jedoch ausschließlich aus Arabicabohnen zusammen.
Und da haben wir sie schon, die beiden Kaffeetypen:
Der eine mag es lieber würzig und kräftig, säurearm und mit einem vollen Körper. Das ist der Lavazza-Freund.
Der andere mag es lieber fruchtig, säurehaltig und weniger bitter. Das ist der Illy-Freund.
Mein Selbsttest hat gezeigt: Bevor ich tiefer in die Kaffeematerie einstieg, habe ich mir tatsächlich regelmäßig Espresso von Lavazza gekauft. Ohne jemals von einem Unterschied zwischen Arabica- und Robustabohnen gehört zu haben. Und tatsächlich: Wie hier im Blog schon oftmals erwähnt, trinke ich lieber säurearme, kräftige Espressi mit einem Robustaanteil. Verrückt!
Und welcher Espresso-Typ bist Du?
Allgemein wird von einem Großteil der Laien und sogar der Kaffeekenner die Arabicabohne als das Non-Plus-Ultra des guten Kaffees gelobt. Darum bin ich sehr gespannt, ob sich auf wedrinkcoffee mehr Arabica- oder Robustafreunde tummeln.
Kommentieren und leckeren Espresso gewinnen:

Kommentiere unter diesem Artikel, warum Du ein Verfechter der reinen Arabica-Espressi bist oder warum gerade nicht! Der schönste Lavazza-Kommentar bekommt einen Beutel unseres Espressos stand up, mate! aus 70% Arabica- und 30% Robustabohnen. Der schönste Illy-Kommtar bekommt unseren neuen Espresso hoist the sails, sweetie! aus 100% Arabicabohnen. Los geht’s!
P.S.: Liebe Kaffee-Experten! Bitte entschuldigt, wenn diese Kaffeestudie in Euren Augen möglicherweise etwas plakativ daher kommt. Natürlich können auch Espressi aus 100 Prozent Arabicabohnen dunkel geröstet und damit frei von Säuren sein. Doch ich denke, Ihr vesteht was wir meinen…
PPS.: Ein Dank an Pia, der Erfinderin der beiden Espressotypen ![]()





Februar 1st, 2010 at 18:33
Ich denke bei den beiden (Arabica und Robusta) ist es wie bei einem guten Team bei dem man sich gegenseitig ergänzt. Jeder bringt seinen Teil in diese “Ehe” ein und ist dann im Gesamtpaket sicherlich besser als ein Singleplayer. Also ich bin der Lavazza Typ.
Gruß Andreas.
PS: Ein Reiner Robusta kann auch was feines sein wird aber gerne unterschätzt oder gar verpöhnt.
Februar 2nd, 2010 at 13:35
Ich zähle mich absolut zur Robusta-Fraktion. Mit den beiden italienischen Kaffeeröstern konnte ich allerdings noch nie etwas anfangen - meiner erster Espresso für den Kaffeeautomaten war ein Lavazza und der schmeckte mir überhaupt nicht. Ich bin dann auf eine Schweizer Espressomischung mit Robusta-Anteil ausgewichen - und diesem Espresso-Typen (mit Robusta) bin ich bis zum heutigen Tage treu.
Das liegt aber vor allem daran, dass ich erdige Töne mag und meinen Espresso meist als Cappuccino trinke. Deswegen bin ich auch sehr an einer ordentlichen Crema interessiert, die es ermöglicht, einfach(er) Latte Art zu giessen. Wenn es um das differenziertere Schmecken geht, finde ich Arabica Espressi auch sehr spannend und interessant, doch für meinen Alltags-Konsum muss es unbedingt ein Robusta-Espresso sein.
Und da ich weiss, dass es auch sehr hochwertige Robusta Bohnen gibt und diese in den von mir favorisierten Mischungen enthalten sind, habe ich auch nie das Gefühl, “billig-Robusta” aufzusitzen. Nein, ich bin schon ein wirklicher Robustafreund. Ich kann jedem nur empfehlen, auch mal einen reinen Robusta Espresso zu probieren, z.B. einen Java Katakan.
Johannes
Februar 2nd, 2010 at 15:41
Robusta, ganz klar. Sonst ist es doch langweilig. Ich schließe mich da Johannes an, Robusta hat ein schlechtes Image, aber das ist freilich unbegründet, wenn die Qualitöt der Bohnen stimmt. Und auf jeden Fall ziehe ich eine hochwertige Robusta einer billigen Arabica vor, klar…
Februar 2nd, 2010 at 19:51
Ich trinke auch am liebsten einen Robusta. Ganz ehrlich - mir war das so gar nicht bewußt, aber die Erklärung mit Lavazza und Illy leuchtet mir ein. Und da finde ich mich auf der Lavazza-Seite wieder.
Februar 3rd, 2010 at 11:47
Meine ersten Erfahrungen habe ich mit Illy gemacht. Der schmeckte mir damals am besten. Zwischenzeitlich tendiere ich eher zur Lavazza-Fraktion . Ich schließe mich Max’ Meinung an - Robusta hat ein schlechtes Image, aber das ist unbegründet, wenn die Qualität der Bohnen stimmt. Und auf jeden Fall ziehe ich eine hochwertige Robusta einer billigen Arabica Sorte vor.
Februar 3rd, 2010 at 15:12
Da tendieren die Espressofreunde wohl eindeutig zum Robustaanteil! Super, kommentiert gerne fröhlich weiter. Bis einschließlich Freitag sammeln wir noch die Beiträge, dann werten wir aus. Grüße,
Annika
Februar 5th, 2010 at 15:45
Naja,
ich bin dann wohl der Typ, der seinen Expresso der Stimmung anpasst.
Wenn ich es etwas kräftiger haben möchte und zumindest das Gefühl verspüren möchte, dass mir ein Espresso den notwendigen Schub dabei verleiht, dann ist eine Robusta/Arabica Mischung das Ding - mit nem Schuß aufgeschäumter Milch kann er immer noch vollen Geschmack entfalten.
Wenn ich aber mal einfach mit Freunden zusammen sitze und der Espresso das iTüpfelchen des nachmittaglichen Gesamtpaketes ist, dann darf es auch mal der meist cremiger daherkommenden 100% Arabica sein… mit Keks, aber bitte keinen von diesen penetranten Amerettinis.
Der Tag vor 9h morgens gehört aber definitiv der Roberica Mischung
Cheers Thomas
Februar 5th, 2010 at 15:54
Aarrghh, Ich stande schon immer auf 100 % Aarrghabica.
Stilecht, wie es sich für einen echten Piraten gehört, auf einem Herdkocher zubereitet. Welches Piratenschiff hat denn schon Strom ?
Der Lavazza Espresso schmeckt mir viel zu verbrannt und bitter. Illy punktet nicht nur mit chicen Dosen sondern auch mit einem gut schmeckendem Espresso, den Ich, - im Gegensatz zum Lavazaa - auch ohne Zucker drinken kann.
Februar 5th, 2010 at 16:05
Oh nein! “Expresso” geschrieben… hahaha.
Februar 7th, 2010 at 16:17
So, liebe Kaffeepiraten: Danke für Eure Kommentare, es war sehr spannend!
Via Facebook hatte bereits Daniel einen Espresso abgestaubt (siehe http://www.facebook.com/#!/bpcc2009?ref=ts). Bei Euch hat eindeutig Simon gewonnen: sehr piratisch, Deine Antwort! Du bekommst gleich eine Mail vom Kapitän….
Februar 7th, 2010 at 19:05
Ich bin Freund davon - nicht kategorisiert zu werden. Abwechslung ist für mich der größte Genuss. Kaum habe ich eine anständige Espressomühle - “brauche” ich noch eine.
Viele Grüße aus Berlin,
Arne