Liebesgrüße auf Piratisch - am Sonntag ist Valentinstag

Februar 8th, 2010 von Caro

Unaufhörlich rückt er näher: der Tag der Liebenden, eher bekannt als Valentinstag. Was hauptsächlich in den USA zu wahren Kaufräuschen eskaliert, treibt hierzulande besonders unseren männlichen Mitmenschen die Schweißperlen auf die Stirn: Oh Gott, schon wieder der 14.2. - was soll ich meiner Frau und/oder Geliebten bloß schenken?

Und auch wenn er nicht romantisch ist: selbst der wildeste Pirat hat ein Herz und braucht ab und an ein bisschen Liebe. Woran das selbst Laien erkennen können? Ganz einfach: Hat der Pirat Liebeskummer, dann trinkt er ein Glas Rum nach dem anderen, dicke Tränen kullern über die Rehling ins Meer bis er selbst zusehen muss, nicht von Bord zu fallen. Ist er aber glücklich verliebt, schreibt er mit triefender Tintenfeder Liebeskarten in Schnörkelschrift und sendet zuletzt erbeutete Schätze zu seiner Geliebten.

Wir Kaffeepiraten haben uns ein Herz gefasst und eine Reihe leckerer Geschenksets nicht nur mit Liebes- sondern auch mit Koffeinanteil zusammengestellt. Über diese Seite kann man die Schätze ab 15 Euro Bestellwert versandkostenfrei bestellen.

Lass mich Dein Pirat sein!

Auf eine kleine Prise Piraten-Emotionen solltest Du nicht verzichten. Nena macht es uns vor - Video anschauen, Text auswendig lernen, Gitarre aus der Ecke holen und dem Herzblatt am Valentinstag ein schönes Ständchen singen.

Share/Save


Tags: | Keine Kommentare »

Welcher Espressotyp bist Du?

Februar 1st, 2010 von Annika

Ohne Dir viel Kaffee Know-How aneignen zu müssen kannst Du, lieber Leser, diese Frage ganz einfach beantworten. Denn nach unserer fachmännisch recherchierten Studie gibts nur zwei Epsresso-Typen:
Den Lavazza-Trinker und den Illy-Trinker! So einfach ist das.

Skurril? Nein gar nicht, denn die beiden italienischen Kaffeeunternehmen kennt jeder, der schonmal eine Kaffeetasse in der Hand gehalten hat. Und genau darum nehmen wir kühn an, dass jeder der gerne ab und zu Espresso trinkt, sagen kann, ob er nun Illy oder Lavazza lieber mag.
Lavazza-Kaffees enthalten nämlich fast immer einen Anteil an Robustabohnen. Die Espressi von Illy setzen sich jedoch ausschließlich aus Arabicabohnen zusammen.

Und da haben wir sie schon, die beiden Kaffeetypen:

Der eine mag es lieber würzig und kräftig, säurearm und mit einem vollen Körper. Das ist der Lavazza-Freund.
Der andere mag es lieber fruchtig, säurehaltig und weniger bitter. Das ist der Illy-Freund.

Mein Selbsttest hat gezeigt: Bevor ich tiefer in die Kaffeematerie einstieg, habe ich mir tatsächlich regelmäßig Espresso von Lavazza gekauft. Ohne jemals von einem Unterschied zwischen Arabica- und Robustabohnen gehört zu haben. Und tatsächlich: Wie hier im Blog schon oftmals erwähnt, trinke ich lieber säurearme, kräftige Espressi mit einem Robustaanteil. Verrückt!

Und welcher Espresso-Typ bist Du?

Allgemein wird von einem Großteil der Laien und sogar der Kaffeekenner die Arabicabohne als das Non-Plus-Ultra des guten Kaffees gelobt. Darum bin ich sehr gespannt, ob sich auf wedrinkcoffee mehr Arabica- oder Robustafreunde tummeln.

Kommentieren und leckeren Espresso gewinnen:

Kommentiere unter diesem Artikel, warum Du ein Verfechter der reinen Arabica-Espressi bist oder warum gerade nicht! Der schönste Lavazza-Kommentar bekommt einen Beutel unseres Espressos stand up, mate! aus 70% Arabica- und 30% Robustabohnen. Der schönste Illy-Kommtar bekommt unseren neuen Espresso hoist the sails, sweetie! aus 100% Arabicabohnen. Los geht’s!

P.S.: Liebe Kaffee-Experten! Bitte entschuldigt, wenn diese Kaffeestudie in Euren Augen möglicherweise etwas plakativ daher kommt. Natürlich können auch Espressi aus 100 Prozent Arabicabohnen dunkel geröstet und damit frei von Säuren sein. Doch ich denke, Ihr vesteht was wir meinen…

PPS.: Ein Dank an Pia, der Erfinderin der beiden Espressotypen :-)

Share/Save


Tags: | 11 Kommentare »

Kaffeezubereitung unplugged Teil 4: Die Vakuumkanne

Januar 29th, 2010 von Caro

Zugegeben: Die Kaffeezubereitung in einer Vakuumkanne hat schon etwas von Chemielabor. Wer jetzt aber sofort bärtige Herren im weißen Kittel mit einem Bunsenbrenner in der Hand vor Augen hat und denkt: Wie un-sexy ist das denn?, den belehrt der Barista von Intelligentsia Coffee aus den USA eines Besseren: Natürlich ist Filterkaffee nicht so “trendy” wie Espresso und natürlich sieht es um einiges cooler aus, wenn man mit Tamper und Siebträger hantiert. Doch auch die Freunde des klassischen Filterkaffees können sich bei diesem Video anschauen, dass man ohne die Verwendung einer elektrischen Filterkaffeemaschine eine durchaus tolle Performance hinlegen kann:

Syphon, Intelligentsia from Department of the 4th Dimension on Vimeo.

Kurzer Exkurs zur Geschichte und Funktionsweise der Vakuumkanne

Für alle, die mehr zu den Hintergründen dieser Art von Kaffeezubereitung wissen wollen, kommt hier ein kurzer Exkurs zur Geschichte und der Funktionsweise der Vakuumkanne.
Bei Wikipedia liest man im Kapitel “Kaffeemaschine” sinngemäß: Bereits im Jahr 1830 wurde die Vakuumkanne erstmals unter dem Namen Glasballon bekannt.
Dabei werden zwei Glasgefäße übereinander angebracht, wobei das untere Gefäß mit Wasser, das obere mit Kaffeemehl gefüllt wird. Erwärmt man nun das untere Gefäß, steigt das Wasser über ein Steigrohr in das obere Gefäß und vermischt sich dort mit dem Mahlgut. Nun löscht man die Flamme unter dem unteren Gefäß, so dass sich dort die Luft abkühlt und ein Unterdruck (Vakuum) entsteht, der das mit dem Kaffeemehl vermengte Wasser durch einen Filter in das untere Gefäß zurückzieht. Aus diesem unteren Gefäß kann der Kaffee nun, nachdem die Apparatur auseinander gebaut wurde, serviert werden.
Mit Maschinen dieser Art gab es viele Unfälle. Man hört von Explosionen und von zerbrochenem Glas, weil die Heizquelle zu spät gelöscht wurde. Trotzdem wurde nach diesem Prinzip eine Reihe unterschiedlicher Kaffeemaschinen hergestellt. Teilweise wurden dabei die beiden Behälter nicht über- sondern nebeneinander angebracht und mit einem Kippmechanismus versehen, der den dazugehörigen Spiritusbrenner automatisch auslöschte.

via

In Deutschland gewannen im 20. Jahrhundert die gläsernen Vacuum-Bereiter im Design der Bauhaus-Künstler (nein, die Jungs hatten nichts mit dem allseits bekannten Heimwerkermarkt zu tun) unter dem Namen Sintrax eine größere Verbreitung. Ebenfalls verbreitet waren die elektrischen Geräte, die Rowenta in den 1950er Jahren verkaufte. In den letzten 30 Jahren kamen solche Geräte vor allem von dem dänischen Hersteller Bodum. Das aktuelle Modell “Pebo” kostet 59,90€.

Übrigens: Wer sich für andere Unplugged-Methoden der Kaffeezubereitung interessiert, hier haben wir über Kaffee aus der French Press oder aus der Karlsbader Kanne und hier über Espresso aus der Moka Express berichtet.

Share/Save


Tags: | 2 Kommentare »

Smooth&Perfect: Espresso made by Intelligentsia Coffee

Januar 27th, 2010 von Caro

Auf unserer unermüdlichen Suche nach der perfekten Espresso-Zubereitung, sind wir heute auf das Video von Intelligentsia Coffee aus den USA gestoßen.
Intelligentsia zählt seit der Gründung 1995 zu den Pionieren der in den USA gestarteten, so genannten Third Wave: Einer Bewegung die eine Alternative zu Industrie-Kaffee oder Coffeeshop-Ketten-Einheitsbrei schaffen will. Statt dessen rösten ihre Protagonisten qualitativ hochwertigen Kaffee, sind auf der ständigen Suche nach dem God Shot und ermutigen nebenbei die Verbraucher zu kritischerem und qualitätsbewusstem Kaffeekonsum. Mehr über die Geschichte von Intelligentsia könnt ihr hier lesen.

Doch nun zum Video: Wir haben wirklich selten ein solch smoothes Handling von Mühle, Siebträger und Tamper gesehen…

Link: Espresso, Intelligentsia

Share/Save


Tags: | 2 Kommentare »

Veni Vidi Vicci: Die Espressi von Vicci Caffe im Test

Januar 22nd, 2010 von Annika


Über Andrej und Stefan von der Hambuger Rösterei Kaffeeleben und Ihre Epsressomarke Vicci Caffe haben wir bereits Anfang der Woche geschrieben. Und da wir die drei Espressi der Jungs in dieser und der nächsten Wochen in unserem Shop anbieten, wollen wir Euch natürlich so umfassend wie möglich darüber informieren. Also haben wir uns in die Küche gestellt, die eben reparierte Mühle erstmals wieder angeschmissen, gemahlen und gebrüht (bzw das hat dann die Maschine übernommen) und getestet.

Doch zunächst nochmal kurz zu Vicci Caffe selbst: Der Name ist ungewöhnlich und man denkt sofort an eine italienische Manufaktur oder  einen italienischen Eigennamen. Dabei ist “Vicci” schlicht der Spitzname von Andrejs Bruder…so einfach kann Branding funktionieren. Das Etikett wurde bunt und ansprechend gestaltet – südländische Athmosphäre sollte es verbreiten und das tut es in der Tat. Aber nun schnell zu den Tests:


Espresso gold – der Einsteiger

Der Espresso gold besteht aus 100% ungewaschenen Arabicabohnen aus Brasilien, Indonesien, Kolumbien und Guatemala. Vicci selbst bezeichnet den Espresso als schokoladig, aromatisch mit einem harmonischen Wechselspiel zwischen Säure und Süße, Kraft und Weichheit.

Wir sahen: Gleichmäßige, in einem tollen, dunkelbraunen Ton geröstete Bohnen. Eine recht helle Crema, die aber eine sehr feste Konsistenz hatte und sich schön am Tassenrand festsetzte.

Wir rochen: Ein nussiges, ganz dezent holziges Aroma mit einer leichten, fruchtigen Säure.

Wir schmeckten: Einen herb würzigen Espresso mit mittlerem Körper und einem sehr angenehmen Abgang. Die Säure, die wir noch rochen, nehmen wir im Geschmack fast nicht mehr wahr, was wir aber sehr positiv finden.

Ein schöner Espresso, toll auch für Freunde der Robustabohne da sehr säurearm. Das beschriebene Wechselspiel aus Säure und Süße, Kraft und Weichheit ist absolut zutreffend. Wir empfehlen ihn pur!


Espresso rot – für wagemutige Leichtmatrosen

Der Espresso rot besteht zu 80% aus Arabicabohnen aus Brasilien (Yellow Bourbon Arabica aus Minas Gerais) und Guatemala und zu 20% aus Robustabohnen aus Indien. Vicci selbst bezeichnet den Espresso als aufregend samtig mit einer Kakaonote.

Wir sahen: Dunkel geröstete, schön ölige Bohnen. Eine sehr dichte, karamellige Crema, die ewig hält.

Wir rochen: Ein dezentes Aroma mit einer feinen Säure.

Wir schmeckten: Einen vollen Körper, einen kräftig würzigen Geschmack mit feiner Schokonote und einem langen, starken Abgang.

Ein toller Espresso für die, die es etwas kräftiger mögen. Wir finden, er ist mehr ein Sonntagsespresso, als einer für jeden Tag. Wir mochten ihn auch als Espresso Macchiato.


Espresso schwarz – für raue Burschen

Der Espresso schwarz besteht zu 75% aus Arabicabohnen aus Kolumbien und Brasilien und 25 % Robustabohnen aus Togo. Vicci selbst beschreibt den Espresso als außergewöhnlich, intensiv kraftvoll und mit Ecken und Kanten.

Wir sahen: Sehr satt dunkel geröstete Bohnen mit einer dicken Ölschicht. Toll! Eine wahnsinnige Crema, die sich nie aufzulösen schien.

Wir rochen: Ein würzig, fruchtiges Aroma.

Wir schmeckten: Einen schön fruchtigen (nicht sauren!), leicht nussigen, sehr kraftvollen Geschmack mit einem vollen Körper. Caro schmeckte im Abgang Lakritz, ich Schokolade.

Ein wirklich eckiger und kantiger Espresso für absolute Freunde der starken Shots! Da wir Espressi mit Robustaanteil lieben, mochten wir ihn sehr gerne. Toll kommt er auch im Cappuccino zur Geltung.

Unser Fazit: Wir sahen, wir rochen, wir schmeckten und sie siegten! Eine sehr vielfältige Kombination haben Andrej und Stefan da zusammengestellt. Es macht Spaß jeden der drei Epsressi zu trinken. Auch wenn Caro und ich mehr zu rot und schwarz tendieren…Der Espresso gold wird von Mal zu Mal auch für uns interessanter.

Die drei Espressi gibts bei uns noch bis zum 1.2.2o1o für 5,95 Euro á 250 Gramm oder im Probierset für 14,95 Euro.

Share/Save


Tags: | Keine Kommentare »

Warum Kaffeetrinker die gesünderen Menschen sind

Januar 20th, 2010 von Caro

via

Lange Zeit war Kaffee als ungesund verpönt und auch heute noch kämpft der arme Kerl mit diesem Stigma vergangener Tage. Doch brachten uns die Entwicklungen auf dem Kaffeemarkt nicht nur in den Genuss zweifelhafter Kaffee-Mixgetränke aus der Dose, sondern auch im Bereich der Forschung wurden große Fortschritte gemacht. Mittlerweile haben zahlreiche Studien bewiesen, dass Kaffee einen Teil zu Schönheit und Gesundheit beitragen kann.
Also Leute, lest hier über einige der positiven Wirkungen der kleinen braunen Bohne und gießt Euch dabei einen ordentlichen Schluck Kaffee hinter die Binde:

via

Schmerz lass nach…Ungeröstete Kaffeebohnen werden häufig in Schmerzmitteln eingesetzt. Besonders bei spannungsbedingten Kopfschmerzen ist Kaffee ein echter Painkiller, da er die peripheren Blutgefäße erweitert und die Durchblutung des Gehirns unterstützt.
Keine Macht den Dellen…Koffein bekämpft Cellulite. Außerdem hilft es gegen Haarausfall und bei geschwollenen Augenpartien, da es sich positiv auf den Abtransport von angestauten Flüssigkeiten auswirkt.
Never forget…Wer regelmäßig Kaffee trinkt, senkt sein Risiko an Alzheimer/Demenz zu erkranken.
Zwischen Leber und Milz, passt immer noch ein…Kaffee reduziert das Risiko einer Leber-Zirrhose um bis zu 80% und kann zudem das Leberkrebs-Risiko senken.
Auf der Jagd…In Kaffee sind mehr Antioxidantien als in jedem anderen Lebensmittel enthalten. Antioxidantien machen Jagd auf freie Radikale, die unsere Körperzellen schädigen.
Sugar-Baby…Wer mindestens sieben Tassen Kaffee pro Tag trinkt, senkt sein Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken um 50 %. Dass man diese sieben Tassen ohne Zucker trinken sollte, ist dabei wohl hoffentlich allen klar.
Nie in Atemnot…Kaffeegenuss reduziert die Erkrankungshäufigkeit bei Asthma um bis zu 28 %.
Legal Doping…Die körperliche Leistungsfähigkeit wird durch den Konsum von Kaffee gesteigert.
Rolling Stones…Um bis zu 10 % kann man das Risiko von Nierensteinen senken.

Und wie wir seit Kurzem wissen, soll Kaffee ja angeblich auch das neue Potenzmittel sein….

Wer weitere Erkenntnisse über die Heilkräfte der Kaffeebohne a.k.a. Dr. Feelgood verbreiten möchte, kann uns natürlich gerne schreiben.

Noch mehr Informationen zum Thema Kaffee und Gesundheit findet ihr hier.

Share/Save


Tags: | 3 Kommentare »

Espresso oder Kaffee? Andrej und Stefan von Vicci Caffe antworten

Januar 18th, 2010 von Annika

Süddeutscher Sportmanager trifft Hamburger Röster und dabei heraus kommen drei wunderbare Espressi.
Das ist die Geschichte von Andrej aus Mosbach (rechts), Stefan dem Hamburger und ihrem Vicci Caffe im Zeitraffer. Ausführlich ist sie noch viel spannender:

Andrej war noch nie mit der Kaffeeszene in Berührung gekommen, liebte aber guten italienischen Espresso – und suchte ihn in deutschen Cafés vergeblich. Bei einem Kaffeeseminar in der Hamburger Speicherstadt traf er Stefan. Die beiden kamen ins Gespräch und Andrej erzählte von seiner verzweifelten Suche nach dem perfekten Espresso. Und da sie sich so gut verstanden, wollte Stefan behilflich sein.

Denn Stefan arbeitet seit jeher in der Kaffeebranche und mischt in der deutschen Szene kräftig mit. Mehrere Jahre saß er in der Jury der Barista-Meisterschaft und nahm am Cup of Excellence teil, einem Wettbewerb, bei dem die weltbesten Kaffees ausgewählt werden.

Ein perfekter Partner also, um einen perfekten Espresso zu kreieren. Andrej schmiss seinen Job und los ging es: Die beiden probierten, mischten, rösteten und heraus kamen drei Espressomischungen und die Marke Vicci Caffe, die wir in den nächsten zwei Wochen in unserem Shop anbieten. Inzwischen betreiben die beiden sogar gemeinsam die Rösterei Kaffeeleben.

Wir wollten Andrej und Stefan besser kennenlernen und fragten nach:

Kaffee oder Espresso?
Andrej: Da greife ich lieber zu einem Espresso.
Stefan: Morgens einen Kaffee aus der french press und über den Tag gern Espresso.

Arabica oder Robusta?
Stefan: Lieber einen guten Robusta als einen schlechten Arabica.
Andrej: In einer Espresso Mischung sorgt der Robusta für das gewisse Etwas, das gefällt mir. Wir lieben beide!


Bio oder Fairtrade?
Andrej: In den Ursprungsländern muss sorgfältig und nachhaltig mit der Natur umgegangen werden. Das Gleiche gilt für uns auch. Deshalb ist ein gesteigertes Bewusstsein, ob Bio oder fairtrade, ein Gewinn für uns alle.
Stefan: Beides hat seine Daseinsberechtigung. Allerdings ist für uns wichtig zu wissen, wer unsere Rohkaffees anbaut und verarbeitet. Die Sorgsamkeit in allen Produktionsschritten ist entscheidend für eine gute Kaffeequalität. Nur durch motivierte Pflücker die die reifen Kaffeekirschen ernten, ist die Basis eines hochwertigen Produktes gewährleistet.

Tchibo oder Dallmayr?
Stefan: Beide haben sehr viel für die Kaffeekultur getan, es aber versäumt in der breiten Masse zu veranckern.
Andrej: Auf  jeden Fall frischen Pfefferminztee aus meinem Garten.

Mosbach oder Hamburg?
Andrej: Platz 1 geht an Mosbach aber Hamburg spielt mittlerweile schon Champions League.
Stefan: Heimat bleibt Heimat, daher Hamburg und in Mosbach kann man nicht so weit schauen.

Die Epsressi werden wir natürlich noch sorgfältig testen. Das Ergebnis könnt Ihr im Laufe der Woche hier nachlesen.

Share/Save


Tags: | 1 Kommentar »

Kaffee-Nerd und stolz drauf!

Januar 15th, 2010 von Caro

Sobald man sich mit einem Thema etwas intensiver als der Durchschnitt beschäftigt, gerät man direkt in Gefahr, in eine Schublade mit der fetten Aufschrift “Nerd” gesteckt zu werden. Mit welchen Thema Du Dich beschäftigst, spielt dabei keine Rolle. Es ist die Intensität, die Dich in den Augen Anderer zum Nerd werden lässt.

Es verwunderte uns daher wenig, dass wir bereits kurz nachdem unser Blog und unser Shop online gegangen waren, von einigen Bekannten und Freunden als Kaffee-Nerds betitelt wurden.
Doch was macht einen Kaffee-Nerd aus? Ist es nur das Interesse an Kaffee, an dessen Herkunft, dessen Verarbeitung und dessen verschiedene Zubereitungsmethoden? Bekommt man schon beim Kauf einer Siebträgermaschine das Prädikat “Nerd” mitgeliefert oder erst, wenn man Abend füllende Diskussionen über die perfekte Brühtemperatur und den richtigen Mahlgrad führt?

Fakt ist, dass Nerds der Kategorie Kaffee noch eine recht junge Interessengruppe in Nerdistan sind. Denn wie wir alle wissen, gab es bis vor Kurzem noch recht wenig zum Thema Kaffee zu sagen - es gab Filterkaffee, Tchibo, Melitta, “Draußen nur Kännchen” und fertig.
Dann kam die Coffeeshop- und To-Go-Welle und die einzige damit einhergehende Diskussion war vielleicht die über überteuerte Preise und ein Anstieg von Diabetes Typ 2-Neuerkrankungen aufgrund der viel zu zuckerhaltigen Sirup-Beigaben zu jedem der neuen “Trend”-Kaffeegetränke.

Seit einigen Jahren ist nun eine Bewegung zu verzeichnen, die viele Kaffeetrinker kritischer und qualitätsbewusster werden ließ und lässt. Es wird vermehrt über das Produkt Kaffee informiert, es werden Bücher geschrieben, Barista-World-Championships durchgeführt etc.
Und genau ebendiese Bewegung war auch die Geburtsstunde des Kaffee-Nerds.

Annika und ich stecken nun also drin in der Schublade - und wollen auch gar nicht wieder raus. Hier ist´s nämlich recht gemütlich und lustig. Ja, auch Nerds können Humor haben und nehmen sich selbst oft weit weniger Ernst, als es ihre Umwelt ihnen vielleicht unterstellen will.

Ein kleiner Beitrag zum Entertainment hier in unserer Nerd-Schublade kommt vom Ben Helfen in Form seines aktuellen Videos “How to brew a good cup of coffee”. Seine Interpretation überlassen wir jedem Leser selbst (und wer´s nicht versteht, hat definitiv zu wenig Nerd-Potential).

How to Brew a Good Cup of Coffee from Ben Helfen on Vimeo.

Ben Helfen lebt  in Atlanta. Es liebt Finnland und - na klar - Kaffee, schreibt ein Blog zu ebendiesem Thema, ist bei Twitter sehr aktiv und betreibt baristaexchange.com, eine Art amerikanisches Pendant zum deutschen Kaffee-Netz. Außerdem arbeitet er als Barista bei Octane Coffee.

Share/Save


Tags: | 2 Kommentare »

Dr. Sommer fragt nach: Steigert Kaffee die Potenz?

Januar 13th, 2010 von Caro

Schneematsch, graue Wolken, schlechte Laune. Das aktuelle Wetter und seine Auswirkungen auf´s Gemüt halten derzeit wenig Aufmunterndes für uns bereit. Umso lauter waren unsere Begeisterungsschreie als wir bei unitednetworker.com auf folgende Meldung stießen (Hallelujah, das Leben ist schön!):

“SEIT DEM 15. SEPTEMBER 2009 IST MAGIC POWER COFFEE IN DEN USA UND KANADA ERHÄLTLICH. DER EUROPASTART DES IN SEINEM HEIMATLAND MIT BEREITS ÜBER 1,8 MIO. VERKAUFTEN PAKETEN RECHT ERFOLGREICHEN PRODUKTS STARTET AM 15.01.2010 IN DEUTSCHLAND. DIE WEITEREN EUROPÄISCHEN LÄNDER SOLLEN KURZFRISTIG FOLGEN.

Bei Magic Power Coffee handelt es sich um ein völlig neuartiges Kaffeegetränk, dessen einziger Zweck darin besteht, auf der Ebene sexueller Erfahrungen für mehr Energie, Stimulation, Verlangen, Leistung, Befriedigung und Durchhaltevermögen zu sorgen. [...]

[...] Magic Power Coffee soll sowohl bei Frauen als auch bei Männern wirken und soll seine Fähigkeiten innerhalb von nur 30 Minuten entfalten - vor, während und nach dem Geschlechtsakt. Die Verbindung des  Milliardenmarktes für Kaffee mit dem Milliardenmarkt für Potenzmittel hat sicherlich ein Potential zumal das Produkt bei beiden Geschlechtern gleich funktionieren soll. „Entweder waren die Pharmahersteller nicht willens oder einfach unfähig, die weibliche Komponente beim Sex zu berücksichtigen, wir jedenfalls haben daran gedacht.” So A.J. Goldberg, COO von Magic Power Coffee. So sicher wie Sex einen weltweiten Bezug habe, so überzeugt ist Goldberg vom weltweiten Erfolg mit Magic Power Coffee. Am 15.Januar 2010 ist jetzt die Markteinführung dieses aphrodisierenden Kaffees in Deutschland geplant.”

Soweit so gut, dachten wir uns. Der Name und das Packaging lassen nicht gerade auf subtile Produkt-Positionierungs-Strategien schließen. Aber das ist in diesem Geschäft wohl auch nicht gewünscht - man zeigt was man hat. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Big Money Comes From Big Ideas

Uns als Koffein geputschte, investigativ angehauchte Kaffee-Blogger interessierte natürlich sofort, was diesem Coffee seine Magic Power verleiht.
Die Website des Unternehmens hält sich bedeckt, bzw. will sofort Namen und Email-Adresse vom User, bevor sie irgendwelche Informationen ausspuckt. Darauf hatten wir keine Lust und wandten uns daher direkt an Herrn Heiner Höving, den Head of Sales Europe, der uns gerne mit ausführlichen Informationen zu den Zusatzstoffen der Power-Mischung aushalf. Und trotz des viel versprechenden Dogmas in seiner Email-Signatur “Big money comes from big ideas!”, kommen diese in Gestalt von Ziegenkraut, Goji-Beere und amerikanischem Ginseng recht unspektakulär daher.
Wenigstens sind sie alle natürlichen Urpsrungs - wir haben es also mit einem echten Öko-Aphrodisiakum zu tun und das soll Pfizer dem Black Magic Coffee erstmal nachmachen!

Auf Erfahrungsberichte oder Selbstversuche müssen wir indes natürlich noch warten - schließlich gibt es die Wundermischung erst ab dem 15. Januar.
Und so verharren wir - sexuell inaktiv und frustriert - und sinnieren darüber, ob im Magic Power Coffee wohl Arabica- oder Robusta-Bohnen verwendet werden, ob diese aus nachhaltigem Landbau stammen und ob sie fair gehandelt wurden.

P.S.: Unsere Freunde von hirngerechte-gestaltung.com haben sich des Themas auch angenommen und den selbsternannten “Branchenrenner” aus einem weiteren Blickwinkel untersucht.

P.P.S.: Sämtliche in diesem Artikel verwendeten Bilder wurden uns freundlicherweise von Herrn Höving/Magic Power Coffee zur Verfügung gestellt. Das vor dem letzten Absatz eingefügte Foto trägt übrigens den schönen Titel “Coffee Couple”.

Share/Save


Tags: | 5 Kommentare »

Turm Kaffee Tosca Espresso und Sirocco Kaffee Platinum Espresso im Test

Januar 11th, 2010 von Caro

Bei uns an Deck weht derzeit die Schweizer Flagge. Getreu unseren Vorsätzen für´s neue Jahr: Mehr Genuss für unsere Crew, gibt es in dieser Woche zwei echte Kaffee-Schätzchen aus dem Land von Käse und Bergen. Und weil wir Euch nicht die Katze im Sack verkaufen wollen, haben wir die beiden Kaffees getestet und stellen sie Euch hier genauer vor.

Turm Kaffee Tosca Espresso

Schon seit 1761 veredelt Turm Kaffee aus St. Gallen nur die besten Rohkaffeebohnen aus verschiedenen Provenienzen im traditionellen Trommelröstverfahren. Das Röstgut wird schonend zwischen 18 und 22 Minuten goldbraun mit ansteigender Hitzezufuhr geröstet, so dass die unerwünschten Säuren abgebaut werden und nur noch die besten Aromen mit einer herrlichen Crema zurück bleiben.

Die Provenienzen in der Espressomischung Tosca stammen aus der Ernte 2008/2009 und setzen sich wie folgt zusammen: gewaschener Arabica aus Guatemala, gewaschener Arabica aus Costa Rica, ungewaschener Arabica aus Brasilien, gewaschener Arabica von der indonesischen Insel Sumatra sowie ein Schuss gewaschener Robusta von der indonesischen Insel Java.
Der Packung liegt ein ausführliches Informationsblatt bei, was wir nicht unerwähnt lassen wollen: So viele Informationen so übersichtlich aufbereitet findet man selten!

Doch zurück zum Wesentlichen: Wie schmeckt das gute Stück?
Gleich vorneweg: Sehr gut! Man merkt, dass hier Könner am Werk waren und, dass die Bohnen sehr hochwertig sind. Das Röstbild ist mittel-dunkel, gleichmäßig und die Bohnen sind leicht ölig.
In der Tasse überzeugt der Espresso mit einem würzigen Aroma, einem gehaltvollen Körper und einer leichten Säure. Trotz seiner Stärke ist er nicht aufdringlich und die Crema zeigt Tigerfell, wie es sich gehört.

Alles in allem eine sehr runde Sache und der deutlich schokoladige und lang anhaltende Nachgeschmack ist mehr als angenehm.
Ach ja, die noch kurz zum Schluss: wir haben einen mittel-feinen Mahlgrad gewählt.

Sirocco Kaffee Platinum Espresso

Leider bietet die Website von Sirocco nur sehr wenig Informationen zur Herkunft ihrer Kaffeebohnen und auch auf der Packung ist nur das Folgende zu lesen: Eine erstklassige Mischung aus edlen Arabica-Kaffeesorten, speziell ausgesucht und direkt aus den besten Anbaugebieten importiert. Unter Einhaltung höchster Qualitätsnormen in der Schweiz geröstet. Alles weitere scheint wohl Betriebsgeheimnis zu sein.
Woher genau die Bohnen kommen, wissen wir also nicht. Wir drücken aber gerne ein Auge zu, denn das, was Sirocco uns da verkauft, ist wirklich erstklassig: Wir öffnen die Dose und schauen auf ein schönes, einheitlich dunkles Röstbild mit sehr öligen Bohnen. Sofort bemerkbar macht sich ein angenehm voller würzig-nussiger Geruch - wir schnuppern ausgiebig, bevor wir die Bohnen in die Mühle füllen.
Auch hier wählen wir wieder einen mittel-feinen Mahlgrad, minimal feiner als beim Turm Kaffee. Nach der Extraktion sehen wir eine Wahnsinns-Tiger-Crema mit einem schön hellbraun-karamelligen Farbton. Das Aroma ist angenehm dezent. Durch die dunkle Röstung ist die Säure der Arabicas nur noch in den Geschmacks-Spitzen bemerkbar und der Abgang ich weich und rund.

Innerhalb unseres “Kaffeetester-Teams” waren wir uns uneinig, welcher von beiden der Bessere ist. Mir selbst hat auf jeden Fall der Espresso von Turm Kaffee besser geschmeckt, ich bin aber auch ein großer Verfechter von zumindest einem kleinen Anteil Robusta-Bohnen in einem guten Espresso. Annika und Veronica fanden dagegen den Sirocco besser.

Wie auch immer - beide Espressi sind auf jeden Fall ein besonderes Geschmackserlebnis, bei denen man die Sorgfalt und das Können bei der Auswahl der Bohnen und ihrer Röstung sehen, riechen und schmecken kann.

P.S.: Ihr bekommt beide Mischungen noch vom 11. bis zum 18.01.2010 bei uns an Bord.

Share/Save


Tags: | Keine Kommentare »